Wir stellen vor: Stefan Wölwer

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!

Mein Name ist Stefan Wölwer und ich bin Professor für Interaction Design an der HAWK in Hildesheim. Davor verbrachte ich einige Jahre in London, Masterstudium, Freiberufler, Agenturinhaber.

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?

Designer verfügen heute über einen großen Werkzeugkasten, der durch die Digitalisierung ständig erweitert wird. Diesen müssen sie beherrschen, um die gesellschaftlich sinnvollen Anforderungen an neue Produkte zu erfüllen. Vor allem kommt ihnen die wichtige Aufgabe zu, kommende Welten zu visualisieren und somit dazu beizutragen, dass diese neue Welten verständlich werden.

Was möchtest du unseren Studierenden mit auf den Weg geben, damit sie den digitalen Umbruch meistern können?

Die Studierenden selbst sind der Umbruch. Sie müssen sich nur aus den von uns geformten Schablonen lösen.

Stefan Wölwer wird am 19.05.2016 seinen Vortrag mit dem Titel „Interaction Design lässt sich nicht digitalisieren“ halten.

Wir stellen vor: Christian Heise

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!

Mein Name ist Christian Heise, eigentlich bin ich Politologe, promoviere zur Zeit aber in Kulturwissenschaften zum Thema Open Science am Centre for Digital Cultures an der Leuphana Universität. Meine Brötchen verdiene ich als Hochschuldozent an der Hamburg Media School/Leuphana Universität, freier Berater und als Mitglied des Google Digital News Initiative (DNI) Fund Teams. Davor war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leuphana Hybrid Publishing Lab, sowie Manager bei der Deutschen Presse Agentur und bei ZEIT ONLINE. Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Open Knowledge Foundation bin ich Gründungs- und Vorstandsmitglied im Förderverein für freie Netzwerke e.V. (freifunk.net).

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?

Viele :). In meiner Arbeit beschäftige ich mich hauptsächlich mit der Frage, wie Daten und Wissen in der digitalen Gesellschaft ohne rechtliche und technische Hürden gesamtgesellschaftlich nutzbar gemacht werden können.

Was möchtest du unseren Studierenden mit auf den Weg geben, damit sie den digitalen Umbruch meistern können?

Probiert alles aus und versucht dabei nicht nur blind zu konsumieren.
Hinterfragt und reflektiert kritisch die täglich genutzten digitalen Technologien und Infrastrukturen. Habt aber den Mut die Digitalisierung als Chance zu verstehen.

Christian Heise wird am 16.06.2016 seinen Vortrag über Innovationen und Disruption halten.

Wir stellen vor: Stefan Meißner

Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!

Ich bin Stefan Meißner. Nach meinem Studium der Soziologie in Dresden und Trento (Italien) habe ich zunächst 5 Jahre bei seto gearbeitet und dort den Bereich Mousetracking (m-pathy.com) aufgebaut und verantwortet. Mit Mousetracking haben wir eine neue Methode v.a. für die User Experience-Forschung von Websites etabliert und diese zwischen qualitativer Usabilityforschung mit Probanden und statistischer Website-Analyse positioniert. Während dieser anregenden Pionierarbeit stellte ich jedoch immer mehr fest, dass ich gern die mit den neuen digitalen Technologien verbundenen gesellschaftlichen Konsequenzen analysieren und durchdenken wollte. Deshalb habe ich 2012 eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Mediensoziologie an der Bauhaus-Universität Weimar angenommen, dort meine Dissertation „Techniken des Sozialen. Praxeologische Analysen des Zusammenarbeitens in Unternehmen“ verfasst und im letzten Jahr erfolgreich verteidigt. Neben dieser eher organisationssoziologisch angelegten Arbeit habe ich mich mit Gamification, Quantified Self und der Hintergrundideologie des Solutionism beschäftigt und will diesen Interessen zukünftig schwerpunktmäßig nachgehen.

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?

Ich denke, dass die Herausforderungen und Chancen dieselben sind, die wir seit Anbeginn der Moderne erfahren haben. Mit der Moderne geht eine Freisetzung von Individuen aus gesellschaftlichen Strukturverbindlichkeiten einher. Dies kann einerseits positiv als Befreiung (von Ständen, Zwängen, Familienbanden) oder als sozialer Aufstieg erfahren werden. Andererseits sind eben diese Aspekte stets Quellen von Entfremdung, Entsolidarisierung und Vereinzelung bzw. Anomie. Hinsichtlich gegenwärtiger Digitalisierung potenzieren sich diese Momente, aber aus meiner Sicht führt dies nicht zu einem qualitativen Umschlag. Vielmehr wird das Projekt der Moderne nun in seiner Radikalität vollends sichtbar – statt mechanischer Prothesen gibt es nun human enhancement, statt vorwiegend nationalstaatlicher Mobilität erscheint diese nun global, statt im Rückblick gemächlicher technischer Veränderungen erscheinen diese nun extrem beschleunigt und vielleicht als letzten Aspekt: statt einem v.a. in der Berufswelt erfahrbaren Veränderungs- und Optimierungsdruck ist dieser nun in unserer Lebens- und Alltagswelt vollends angekommen.

Was möchtest du unseren Studierenden mit auf den Weg geben, damit sie den digitalen Umbruch meistern können?

Die gegenwärtig aufscheinenden Möglichkeiten durch die weitgehende Digitalisierung unseres Lebens basieren zumeist auf eher langweiligen, weil langfristigen Strukturen und Institutionen. Diese geraten heute zumeist aus dem Blick oder werden als veränderungswürdig betrachtet – denken Sie nur an Generationenfolge und Familie oder Sozialstaat und Rentenversicherung. Gerade wenn man von den disruptiven Möglichkeiten der Digitalisierung fasziniert ist, sollte man auf die Bedingungen der Möglichkeiten schauen. Diese sind in den seltensten Fällen technischer Natur, zumeist sind es eher historisch-soziale Gegebenheiten – und sei es die künftig zu erwartende nicht unerhebliche Erbschaft, die den derzeitig prekären Status als freelancer etwas abfedern hilft…
Mir geht es dabei nicht um einen falsch verstandenen Konservatismus, sondern darum, dass sich künftige Disruptionen mit den bestehenden evolutionären Errungenschaften messen müssen. Sie müssen sinnvolle funktionale Äquivalente anbieten. Ich denke deswegen, dass aus den historischen Brüchen und Verschiebungen zumindest innerhalb der Moderne sehr viel für die Einschätzung der derzeitigen Lage gelernt werden kann – um wirklich die Welt etwas besser machen zu können.

Stefan Meißner hält am 17.03.2016 seinen Vortrag über Quantified Self.

Disruption in den Medien

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Die digitale Gesellschaft ist eine Gesellschaft im Umbruch. Seit der Einführung des World Wide Web vor rund 25 Jahren durchdringen digitale Technologien unseren Alltag und verändern radikal unser Zusammenleben in persönlichen und professionellen Kontexten. Die daraus resultierenden aktuellen Veränderungen der Medien(produktions)landschaft durch digitale Technologien haben eine atemberaubende Geschwindigkeit erreicht, die auch auf weitere Branchen wie Handel und Dienstleistungen übergreifen.

Die Medien- und Informationslandschaft in Deutschland begegnet dieser globalen Umbruchphase mit vielfältigen Unternehmenskonzepten, kreativen Social-Media-Strategien und experimentellen Start-Ups. Technologieunternehmen entwickeln immer mehr zu Medienunternehmen und Medienunternehmen immer mehr zu Technologieunternehmen. Professionelle Informationsvermittler/innen müssen heute daher lernen, diese neuen digitalen Formate und Darstellungsformen zu verstehen und anwenden zu können. Themen wie Datenvisualisierung, Big Data/ Data Mining, Cross Media, New Storytelling und Social Media sind wichtige Stichwörter, die in der Ringvorlesung von interdisziplinären Expert/innen aus Informatik, Interaction Design, Journalismus und Medienwissenschaft erläutert werden.
Hierzu werden führende Köpfe der Digitalisierung auf den Mediencampus eingeladen, um die die Grundlagen, Erfolgsrezepte und Auswirkungen der vernetzten Kommunikationskultur zu diskutieren.
Die Ringvorlesung findet im Sommersemester 2016 als Kooperation zwischen dem Weiterbildungsstudiengang „Next Media“ unter Leitung von Prof. Dr. Kai von Luck und der next.media Initiative der Freien und Hansestadt Hamburg statt.

Die Vorträge finden im Steindamm 94 (Raum 2) direkt neben den Räumlichkeiten des neu entstehenden Creative Space for Technical Innovations statt.

Beginn der Vorträge ist 19:30.

17.03.2016Stefan Meißner (Bauhaus-Universität Weimar)Quantified Self
14.04.2016
Ingo Boersch (Technische Hochschule Brandenburg)Data-Mining
21.04.2016

Meinolf Ellers (Deutsche Presseagentur, Hamburg)Veränderungen in Verlagen & Startups
28.04.2016
Martin Kohler (HCU Hamburg)Smart City
12.05.2016
Frank Steinicke (Universität Hamburg)Virtual Reality
19.05.2016
Stefan Wölwer (HAWK Hildesheim)Interaction Design
26.05.2016
Lars Rieck & Daniela Schott (IPCL Rieck, Hamburg)Old Law vs. Next Media
02.06.2016
Stephanie Neumann (FH Potsdam)Interaction Design
09.06.2016
Marco Maas (OpenDataCity, Hamburg)Datenjournalismus
16.06.2016
Christian Heise (Leuphana Universität Lüneburg)Innovation & Disruption
23.06.2016Carsten Brosda (Senatskanzlei, Hamburg)Digitalstrategie der Stadt Hamburg

Wir stellen vor: Franz Schäfer

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Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Die Erfahrungen und das Wissen, mit dem „Nerds“ und Content-Leute in Zukunft die Welt verändern werden.

Welche waren die schönsten Momente?
Die Abschlußpräsentation unseres 1-jährigen Digital-Projektes und das damit verbundene positive Feedback nicht nur studiumsintern, sondern auch von Personen aus der Wirtschaft bekommen zu haben.

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Das Studium hat mir den Weg und das Profil (vor-)gegeben, meine Berufswahl noch digitaler zu gestalten. Menschen mit digitalen Konzepten und Plattformen zu begeistern, ist das Ziel meiner beruflichen Perspektive.

Was machst du aktuell?
Ich schreibe meine Abschlussarbeit zum Thema digitales Entrepreneurship und nebenbei arbeite ich noch in einem Hamburger Startup für die Zukunft des Sportsponsorings.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
Die Berufswelt wird immer digitaler. Stellt euch mit den Leuten gut, die diesen Bereich beherrschen. Lernt die Sprache der Nerds, um auf Augenhöhe die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Wir stellen vor: Nina H.

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Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Ich habe nun einen konkreteren Begriff von Softwarearchitekturen. Das heißt, ich weiß, was ich von Entwicklern möchte und wie ich das kommunizieren kann.

Welche waren die schönsten Momente?
Ein Vortrag und eine Idee: der Vortrag von Nina Siessegger über die Railsgirls und ihren Weg von der Historikerin zur Entwicklerin. Und die Idee, beim Zähneputzen per Augenbewegung über die Nachrichten auf dem Badezimmespiegel zu scrollen.

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Ich habe mich auf eine Stelle beworben, bei der die Anforderung „Daten prozessieren zu können“ in der Ausschreibung stand – und sie bekommen!

Was machst du aktuell?
Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Schnittstelle zwischen Content und Technologie.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
Super Studium. Unbedingt machen! Einfacher ist’s, wenn man schon vorher konkrete Vorstellungen hat, in welche Richtung das Studium einen bringen könnte.

Wir stellen vor: Ingmar Neufeldt

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Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Ich bin absolut auf das Internet sensibilisiert worden und hab eine ganze Menge Intoleranz über Bord geworfen. Klingt erstmal vielleicht komisch, aber in meinem Bachelorstudium ist eigentlich keine wirkliche Akzeptanz für die Menschen die sich online bewegen angepragngert worden. Social Media ist nur was für sensantionsheischende Idioten, Daten sammeln ist der Feind … bla bla. Durch die Mechanismen des Storytellings Einfluss zu nehmen, etwas bewegen zu können und spannende Geschichte mit einer Community erzählen zu können ist ganz meins geworden.

Welche waren die schönsten Momente?
Schwere Frage. Ich denke der Moment in dem Nicola, Robin und ich uns für die Gruppenarbeit gefunden haben. Keinen Tag kannten wir uns und haben das Studium durch sehr gut harmoniert.

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Absolut. Ich habe direkt nach Abschluss des Studiums einen Job im Bereich Online Marketing mit dem Schwerpunkt Social Media gefunden. Vorher habe ich im Bereich eCommerce einer kleinen Firma Social Media und Suchmaschinenoptimierungsprozesse etabliert.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
Ganz ehrlich Leute. So schlimm/schwer ist es auch nicht das rudimentäre Programmieren zu lernen. 😉

Wir stellen vor: Jan Martin

jan

Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Vor meinem Studium hatte ich etwaige Vorstellungen davon, was die digitale Welt angeht und was Informationstechnologie bedeutet. Ich habe einiges an Handwerkszeug und Erfahrung mitgenommen aus dem Studium, der größte Schritt für mein Weltbild war aber, ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass Informationstechnologie die Welt um uns nicht nur ausfüllt, sondern sie mit gestaltet, sie re-konstruiert.

Welche waren die schönsten Momente?
Die schönsten Momente waren wohl die, in denen ich externen Personen von meinem Studium erzählte und nach und nach feststellen konnte, dass ich doch im Hinblick auf das allgemeine Verständnis mehr mitgenommen hatte, als eingangs befürchtet.

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Tatsächliche wende ich keine der Fähigkeiten konkret an, die ich während meines Studiums erworben habe. Es ist dennoch gut, die Welt um mich herum besser verstehen zu können und gleichzeitig zu wissen, dass es noch ein ganz neues Berufsfeld gäbe, in dem ich mich ausleben könnte, so ich es denn wollte.

Was machst du aktuell?
Ich koordiniere, wie auch schon während meines Studiums, den internationalen Bereich eines technologischen KMUs im versicherungsnahen Gewerbe.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
Next Media (und diesen Namen habe ich nie besonders gemocht), ist wohl einer der Studiengänge, in denen es den eklatantesten Unterschied zwischen dem gibt, was man tun muss, um durchzukommen, und dem, was ihr angeleitet selbst und frei für euch erarbeiten könntet, wenn ihr möchtet. Ich habe die Welten, die zwischen den beiden Enden dieses Spektrums liegen recht eindrücklich erleben können und erinnere gerne daran, dass ihr nicht mehr Kindergarten seid und nur deshalb zur Vorlesung erscheint, weil es euch jemand sagt. Was ihr aus dem Studium macht, liegt gerade bei Next Media zu sehr großen Teilen in eurer eigenen Hand.

Einladung: Informationsveranstaltung

Insbesondere für Journalistinnen und Journalisten, aber auch für alle weiteren Berufsgruppen, die die Erstellung und Produktion von Medieninhalten zum Schwerpunkt haben, bietet die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg ab dem Sommersemester 2016 zum bereits dritten Mal den mittlerweile erfolgreiche etablierten berufsbegleitenden Masterstudiengang „Next Media“ an.
Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes zur Entwicklung und Erprobung neuer Weiterbildungsangebote ist dieser bundesweit einzigartige Studiengang speziell auf die Bedürfnisse von Fachkräften der Inhalteproduktion und -distribution, insbesondere Journalistinnen und Journalisten, abgestimmt um den technologischen Wandel erfolgreich zu bewältigen und als Chance einer persönlichen Weiterentwicklung zu nutzen.

Der Weiterbildungsmaster Next Media folgt der Prämisse, dass der disruptive technologische Wandel der Medienproduktion und -nutzung zukünftig eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Fachkräften aus Publizistik, Journalismus, Medienproduktion und IT erfordert und eben disruptiv ist: Welche Formate oder Arbeitsformen in Zukunft erfolgreich sein werden, ist kaum abzusehen. Daher steht die transdisziplinären Zusammenarbeit und kritisches Lernen im Vordergrund um den Wandel nicht nur nutzen, sondern auch gestalten zu können.

Die Studierenden werden aufbauend auf ihren fachlichen Kompetenzen mit den innovativen Einsatzmöglichkeiten neuer digitaler Medien vertraut gemacht, ohne dass sie diese selbst softwaretechnisch umsetzen müssen. Ihnen sollen grundlegende Kenntnisse aktueller und absehbar zukünftiger Informatiksysteme sowie deren Potenziale für die journalistische Arbeit vermittelt werden. Dabei steht das Experiment im Zentrum des Angebots. Den Studierenden wird die Möglichkeit gegeben prototypische technologiebasierte Antworten auf Fragestellungen ihrer Profession zu geben. Die Absolventen werden an der Schnittstelle zwischen IT, Softwareentwicklung und Redaktion neue Aufgaben und Wissensfelder besetzen und für ihre berufliche Neu- und Weiterorientierung nutzen können.

Das Medien- und IT-Cluster der Freien und Hansestadt Hamburg ist eine der zentralen Schlüsselbranchen für die Zukunftsfähigkeit der Metropolregion. Die HAW Hamburg unterhält enge Kontakte und Kooperationen zu wichtigen regionalen Unternehmen der Medienbranche und der Standortinitiative der Hamburger Digital- und Medienwirtschaft nextMedia.Hamburg.

Der Studiengang ist an der Informatik der HAW Hamburg angesiedelt und im Rahmen der Erprobung aktuell nicht studiengebührenpflichtig.

Alle Studieninteressierten sind herzlich zur Infoveranstaltungen eingeladen, in der die Inhalte und die Struktur des Weiterbildungsangebots vorgestellt und offene Fragen beantwortet werden.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 19.11.2015 von 17:30-19:00.

Veranstaltungsort ist Berliner Tor 7, Raum 11.01c (11. Stock).

Lageplan vom Campus Berliner Tor.

Wir stellen vor: Vera Doerk

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!
Ich bin Professorin für Mediale Raumgestaltung an der AMD Akademie Mode& Design in Hamburg, Architektin und Künstlerin. In dem Lehrgebiet Mediale Raumgestaltung beschäftigen wir uns mit Themen im Bereich Architektur, Kunst und Design. Dabei interessiert uns, wie das Potential aktueller Technologieentwicklung für die künstlerisch- gestalterische Arbeit genutzt werden kann.

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?
Neue Formate und Technologien in den kreativen Prozess zu integrieren und ihre Entwicklung unter Umständen mit zu befördern, ist eine großartige und spannende Herausforderung.

Der Titel der Vortragsreihe lautet „InnovationCity2030“. Lass uns in die Zukunft schauen. Wo geht die digitale Reise hin?
Da die zukünftigen Entwicklungen von den Akteuren abhängen, hoffe ich auf viele Querdenker und kreative Köpfe.

Vera Doerk hält am 25.06.2015 ihren Vortrag mit dem Titel „Raum und Information“.